• Die Waldbienen

Der Natur auf der Spur 🐾🌲🐾

Am letzten Donnerstag im April machten sich die Waldbienen auf zu einem Ausflug in den Nationalpark Bayerischer Wald in Zwiesel.

Früh morgens ging es bereits los. Aufgeregte Gesichter warteten vor dem Sportheim Kirchberg auf den Bus. Für einige der Kinder war es die erste Busfahrt ihres Lebens.

Gemeinsam mit einigen Eltern und Geschwisterkindern kamen die Waldkindergartenkinder bei gutem Ausflugswetter im Park an.

Am Tierfreigelände wurden sie in 3 Gruppen aufgeteilt, denen je ein Ranger zugewiesen wurde. Auch die Eltern und Geschwister bildeten eine extra Gruppe.

Hauptthema der Führung war: Auf der Spur des Luchses

Start war am Tierfreigelände. Dort wurden interessante Tierbeobachtungen durchgeführt. Unter anderem wurden verschiedene Vogelarten, Enten, Kreuzotter und auch Eulen entdeckt. Eine Kindergruppe sah sogar eine kleine Elchfamilie. Das absolute Highlight der Beobachtungen war dennoch, dass die Kinder tatsächlich einen Luchs entdeckt haben.


Die Ranger erklärten den Waldbienen so einiges über das Tier „Luchs“. Unter anderem hatten sie sogar ein echtes Luchsfell dabei, dass man anschauen und sogar anfassen durfte. Das Fell wies eine auffällig vielfältige Farbmarmorierung auf. Witzig fanden die Kinder ganz besonders, dass auf den Ohren des Luchses kleine schwarze Pinselchen sitzen, das sei sein besonderes Erkennungszeichen. Die Kinder hörten aufmerksam zu, als ihnen die Ranger erklärten: Wie sieht der Luchs aus? – Was frisst er? – Welchen Lebensraum braucht der Luchs? – Und was sind seine besonderen Fähigkeiten? Sie staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass der kleine Luchs bis zu 7m weit springen und bis zu 70km/h schnell laufen könne.

Während und nach den vielen Informationen durften die Walbienen ihr Können und das bereits erlangte Wissen über den Luchs in unterschiedlichen Bewegungsspielen zur Schau stellen.

- Ob sie wohl auch ein so ausgeprägtes Sinnesorgan haben wie der Luchs? – Das Auge nämlich.

Der Luchs kann unheimlich gut sehen, somit sieht er seine Beute bereits viel früher als andere Tiere. Durch die zusätzlich enorme Geschwindigkeit erbeutet er deshalb z. B. kleinere Säugetiere viel schneller als seine Waldmitbewohner.

Für dieses Spiel haben die Ranger viele kleine Plüschluchse im Wald versteckt und die Kinder durften sich auf die Suche machen. Tja, was sollen wir sagen, wir sind nicht nur schlaue Füchse, sondern auch schnelle und sehr gut sehende Luchse!

Es war ein wunderschönes, lehrreiches Erlebnis für Groß und Klein.

Merci an die Ranger des Nationalparks für euren Einsatz und die schönen, kindgerechten Erklärungen.

Ebenfalls ein großes Danke an unser liebes Team für den schönen Vormittag.

0 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen